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Di Blasi Firmengeschichte

(Auszug von www.di-blasi.com Italien) Unsere Firma wurde 1973 von Rosario Di Blasi gegründet, der gleichzeitig alleiniger Geschäftsführer ist. Wir sind der Ansicht, dass die Geschichte dieses außergewöhnlichen Erfinders und Unternehmers bei unseren Kunden und allen, die unsere Produkte schätzen, auf Interesse stoßen wird. Rosario Di Blasi war bis 1946 offizieller Pilot der Italienischen Luftwaffe und hat im zweiten Weltkrieg die dreimotorige Fluzeuge vom Typ SM79 in Nordafrika, über Malta und im östlichen Mittelmeerraum geflogen. Neben seiner Leidenschaft für das Fliegen hat Rosario Di Blasi gleichermaßen seiner Leidenschaft für die Mechanik und Innovationen im Allgemeinen gefrönt. So erfand er 1940 einen "Navigationsrechenschieber", bei dem es sich um einen Rechenschieber handelte, mit dem sich alle für die Navigation im Luftraum nötigen Berechnungen durchführen ließen, damals noch eine Kunst, die ganz dem Geschick und Können des Piloten anvertraut war. Im April 1942 veröffentlichte Rosario Di Blasi, der damals bereits Major war, in der "Rivista Aeronautica", dem offiziellen Blatt der Italienischen Luftwaffe, einen Artikel mit dem Titel "Funktionsschema eines Motors mit drehenden Organen". In dieser Studie erläuterte der Autor klar und deutlich die theoretischen Grundlagen für die Funktionsweise von Rotationsmotoren, die später unter der Bezeichnung Wankelmotoren bekannt werden sollten. Er zeigte die Vorteile und die baulichen Nachteile auf, die später von den verschiedenen Versuchen bei der praktischen Umsetzung bestätigt wurden. Eine Zusammenfassung dieses Artikels erschien auch in der deutschen Zeitschrift "Deutsche Luftwacht Luftwissen" im Februar 1943. Nach dem Krieg lebte Rosario Di Blasi in Rom. Er war Besitzer eines Fahrrads, das damals ein wertvolles Besitztum darstellte (man denke nur an den berühmten Film des italienischen Regisseurs und Schauspielers Vittorio De Sica "Fahrraddiebe" aus dem Jahr 1948). Aus Angst vor Diebstahl war er gezwungen, das Fahrrad in seine Wohnung im siebten Stock zu tragen, da es nicht in den engen Fahrstuhl passte. Das brachte Rosario Di Blasi auf die Idee eines Klappfahrrades, das doch viel einfacher zu transportieren wäre. Ende der vierziger Jahre verließ Rosario Di Blasi die Luftwaffe und widmete sich seinem landwirtschaftlichen Betrieb in seinem Heimatdorf in der Nähe von Syrakus, einer Stadt voller Zeugnisse für die große Bedeutung, die sie in der Vergangenheit in der Welt der Griechen gespielt hat. In seiner Freizeit verfolgte er seine Idee des klappbaren Fahrzeuges weiter, die sich in der Zwischenzeit zum Projekt eines Klappmotorrollers entwickelt hatte. Damals standen ja die Jahre des großen Booms der Motorroller wie die Vespa und die Lambretta direkt vor der Tür. In der Zeit von 1952 bis 1956 entwickelte er deshalb Prototypen für verschiedene Klappmotorroller, die sich alle durch sehr innovative Lösungen auszeichneten, wie zum Beispiel das zentrale Scharnier mit Eigenstabilität (da es bezogen auf die Vertikale leicht schräg stand), das einfahrbare Vorderrad und andere. Um die Neugier unsere Leser zufrieden zu stellen, weisen wir darauf hin, dass es sich bei dem daumenlutschenden Kind auf einem der Fotos um einen der Söhne von Rosario handelt, und zwar um Carmelo, der heute in unserer Firma für den Export und die Kundenbetreuung zuständig ist. Den Unternehmergeist von Rosario Di Blasi in dieser mittlerweile weit zurückliegenden Zeit dokumentieren ein Prospekt vom ersten Roller und ein Zeitungsausschnitt, der ihn auf der Erfindermesse in Rom zeigt. Aber die Zeit war noch nicht reif, um eine so brillante Idee in eine Produktionstätigkeit umzusetzen. So fiel die Idee eines Klappfahrzeugs in den Winterschlaf, in dem sie bis Ende der sechziger Jahre ruhte, als sie erneut Gestalt in Form eines motorbetriebenen Klappdreirads mit dem Namen DIBLA 7 annahm, bei dem patentierte innovative Lösungen zur Anwendung gekommen sind. Das Dreirad war mit einem Zanetti-Motor ausgestattet, einem damals sehr bekannten Hersteller aus Bologna, und einem Encarwi-Membranvergaser, der vermutlich nur unseren holländischen Lesern ein Begriff ist. Der junge Mann auf einem der Fotos ist ein anderer Sohn von Rosario, und zwar Carlo, der heute in unserer Firma für Produktion und Technik zuständig ist. Das DIBLA 7 wurde 1968 im Autosalon in Turin ausgestellt, dokumentiert von dem Foto, das Rosario Di Blasi dabei zeigt, wie er sein Dreirad dem damals noch jungen Parlamentarier Andreotti präsentiert, der Industrieminister der Italienischen Regierung war und in dieser Funktion den Autosalon besuchte. Dieses Dreirad ging niemals in Produktion, aber wir wollen nochmals darauf zu sprechen kommen, nachdem wir auf unserer Zeitreise weitere dreißig Jahre übersprungen haben.In der Zwischenzeit hatte Carmelo seinen Hochschulabschluss im Flugzeugbau gemacht, gefolgt von Carlo, der einige Jahre später die gleiche Fakultät abschloss.Mittlerweile sind wir im Jahr 1973, das ganz im Zeichen einer neuen innovativen Idee im Bereich der Klappfahrzeuge stand, nämlich der eines Rahmens, der aus einem Viereck mit Gelenken besteht und sich beim Verschieben verkleinert.Diese Idee mit internationalem Patentschutz wurde bei einem Fahrrad (Mod. Avia) und einem Klapp-Moped (Mod. R2) umgesetzt. Charakteristisch für beide Fahrzeuge ist das extrem einfache Zusammenklappen, die absolut originelle Form und die Tatsache, dass sie bis ins Detail innovativ sind. Am Fahrrad waren zum Beispiel die ersten klappbaren Pedale montiert, die dann nie hergestellt worden sind, dafür aber von der Konkurrenz kopiert wurden. Das schnelle und einfache Zusammenklappen der Fahrzeuge ist ein Vorteil, den uns auch unsere Konkurrenz zugesteht und der bis heute noch unerreicht geblieben ist. Ausgestellt wurden diese Fahrzeuge zum ersten Mal auf dem Fahrrad- und Motorradsalon in Mailand im Jahr 1973. Ein Datum, das für uns aus zwei Gründen unvergesslich ist. Zum einen begann mit dieser Initiative unser Abenteuer als Unternehmer und zum anderen brach damals die erste schwere Ölkrise aus, die in Italien die berühmten "autofreien Sonntage" zur Folge hat und damit den Boom, oder besser gesagt den Big Bang der Fahrräder. Alle Hersteller verkauften bereits am ersten Tag der Ausstellung alle Fahrräder, die sie auf Lager hatten. Leider verfügten wir damals nur über zwei Prototypen und konnten deshalb nicht von dieser enormen Nachfrage nach Fahrrädern profitieren. Im September 1974 stellten wir auf dem Fahrrad- und Motorradsalon in Köln in Deutschland aus, wo wir den Unternehmer trafen, der über zwanzig Jahre lang unser Importeur in Deutschland sein sollte. Seit damals exportieren wir etwa 80 bis 90% unserer Produktion. Das erste Klapp-Moped Mod. R2, das in Deutschland unter dem Handelsnahmen Paperino (= Donald Duck) bekannt war, ist heute zu einer Art Kultobjekt für die Liebhaber von Motorrad-Oldtimern geworden und fuhr mit einem Eingangmotor Franco Morini. 1979 wurde das Modell R2 durch das Nachfolgemodell R7 abgelöst, das mit einem von uns gebauten Motor ausgestattet war, der sich besser für die Anforderungen unseres Falt-Mopeds eignete. Der Motor verfügte über einen automatischen Geschwindigkeitsregler und zeichnete sich deshalb gegenüber seinem Vorgänger durch deutlich bessere Fahreigenschaften aus. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Verbesserungen an diesem Klapp-Moped durchgeführt, das sich nach wie vor durch seine zahllosen Anwendungsmöglichkeiten auszeichnet, die vom Hilfsfahrzeug für Camper, auf dem Schiff oder im Auto bis zum Servicefahrzeug für die Übergabe und Abgabe von Leihwagen usw. reichen. Es wurde auch als Hilfsfahrzeug eingesetzt, das von der Italienischen Staatspolizei in den Hubschraubern mitgeführt wurde. In Produktion ist derzeit das Modell R7E. Auch die Fahrräder haben sich weiterentwickelt. Auf das Modell Avia folgte 1980 das Modell R20, 1984 das Modell R50, 1991 das Modell R6, 1995 das Modell R4, gefolgt von den Modellen R5 und R21, das es auch mit 20 Zoll Rädern gibt. Anfang 2005 wurde die Produktion vom Modell R24 aufgenommen, einem Fahrrad, das zusammengeklappt noch weniger Platz einnimmt und das kleinste, auf dem Markt erhältliche Klappfahrrad ist. Dieses Fahrrad ist zudem noch leichter und noch einfacher zusammenzuklappen. 2000 haben wir mit der Produktion eines völlig neu konzipierten Dreirads mit Pedalen begonnen, das patentrechtlich geschützt ist. Die aktuelle Version ist das Modell R31. Damit sind wir der einzige Anbieter für Klappdreiräder auf dem Markt. Das Dreirad lässt sich in 5 Sekunden mit 3 einfachen Handgriffen zusammenklappen und mit eben so wenigen Handgriffen wieder in seine ursprüngliche Form bringen. Es eignet sich ganz ausgezeichnet für Personen, die Schwierigkeiten mit dem Fahrradfahren haben, für ältere Menschen, die in Form bleiben möchten, für Personen mit einer Körperbehinderung oder einfach für Leute, die Spaß am etwas anderen Radfahren haben. Die Interessen von Rosario Di Blasi beschränken sich aber nicht nur auf Klappfahrzeuge. Ein Verwandter von ihm war lange Zeit bettlägerig und hatte sich wund gelegen. Das brachte Rosario auf die Idee, ein neu konzipiertes Bett gegen Wundliegen zu entwickeln, das seit 1993 gebaut wird. Das Bett besteht aus 18 unabhängigen Elementen, die sich alle einfach abnehmen lassen und wechselweise vertikal beweglich sind, sodass die Körperteile, die für das Wundliegen anfällig sind, abwechselnd frei gelassen werden können. Die Beseitigung des Drucks auf die Körperteile und deren Belüftung beugt nicht nur dem Wundliegen vor, sondern fördert auch das rasche Abheilen von bereits gebildetem Druckbrand. Und die Zukunft? Wir haben verschiedene Projekte am laufen, die wir Ihnen aber aus offensichtlichen Gründen nicht enthüllen können. Wir können Ihnen allerdings versprechen, dass sie sich wie immer durch ihre Originalität und Innovation auszeichnen. Zu den Projekten zählt übrigens auch ein Klappdreirad mit Elektromotor, das einige Ideen des alten DIBLA 7 aufgreift und verbessert. Um die Neugier unserer Leser zufrieden zu stellen, veröffentlichen wir an dieser Stelle noch ein Foto von Rosario, das anlässlich seines 90. Geburtstages aufgenommen wurde und ihn im Kreise der Belegschaft unserer Firma zeigt. (Quelle: www.di-blasi.com)